In dieser Übung wird der Einfluss der Fließgewässereigenschaften auf die Wasserhaushaltsgrößen untersucht. Dafür wird angenommen, dass ein Fluss renaturiert wird, z.B. durch den Einbau von Mäandern. Als Modellvereinfachung wird die Länge des Gewässers verdoppelt, das Gefälle halbiert. Gleichzeitig wird durch eine Renaturierung die Rauhigkeit erhöht (Rauhigkeitsbeiwert nach Manning Strickler muss von 30 auf 20 verringert werden).
Ändern Sie in der EFL.SDF die Nutzung wieder auf LNTZ_ID. Öffnen Sie die FGW.DBF (zu finden unter D:\NA-Modell_ArcEGMO\GIS). Fügen Sie neben der Spalte Länge (LENGTH) und Gefälle (GEF) jeweils eine neue Spalte ein. Benennen Sie diese, z.B. in LENGTHx2 und GEF/2. Fügen Sie in die Spalte LENGTHx2 die verdoppelten Werte der Spalte LENGTH ein, in die Spalte GEF/2 die halbierten Werte der Spalte GEF. Die Spalte TYP bezeichnet den Rauhigkeitsbeiwert nach Manning Strickler. Ändern Sie den Wert von 30 auf 20. Speichern Sie die Datei.
Öffnen Sie als nächstes die FGW.SDF. Ändern Sie die Namen von FGW_LAENGE in LENGTHx2 und FGW_GEFAELLE in GEF/2. Speichern Sie die Datei (denken Sie daran nach der Rechnung die ursprünglichen Namen wieder einzutragen). Ändern Sie für die Rechnung in der arc_egmo.ste den Namen der Berechnungsvariante und speichern Sie diese Datei. Führen Sie die Rechnung durch. Stellen Sie abschließend wieder das Basisszenario her.
Vergleichen Sie den Abfluss für das renaturierte Gewässer mit dem des Basisszenarios für das Jahr 1992. Erläutern Sie die Unterschiede.

Abbildung 8‑1: Vergleich der Abflussmengen des Renaturierungs‑ mit dem Basisszenario
Beobachtung:
Erklärung: