| 4.6.1 Räumliche Variabilität der Niederschläge | |
| 4.6.2 Verteilung der Niederschläge in Deutschland | |
| 4.6.3 Globale Niederschlagsverteilung |
Bei Landregen dauert der Niederschlag mehrere Tage und ist gleichmäßig verteilt. Orographische Niederschläge: Stauniederschlag: Zunahme mit Geländehöhe. Zum Beispiel fällt in München eine jährliche Niederschlagshöhe von 950 mm, in Kochel am Alpenrand fallen 1450 mm. Dies entspricht einer Zunahme von 65 mm/a je 10 km Entfernung. Höhenzunahme: Höhenzone maximaler Niederschläge ca. 3000-3500 m, Zone maximaler spezifischer Feuchte, für advektive Niederschläge.
In Deutschland beträgt die durchschnittliche jährliche Niederschlagshöhe 770 mm, mit zunehmender Kontinentalität ist eine Abnahme der Niederschläge von West nach Ost verbunden. Je 100 km² befindet sich eine Niederschlagsmessstation. Die meisten liegen im Talgrund in Siedlungsnähe. In der ehemaligen DDR wurden korrigierte Werte, in der alten BRD direkte Messwerte angegeben. Bei Vergleichen muss darauf geachtet werden.
Das Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie (WZN, engl. Global Precipitation Climatology Centre GPPC) liefert globale Niederschlagsanalysen für die Klimaforschung. Das Zentrum ist ein deutscher Beitrag zum Weltklimaforschungsprogramm (WCRP) und beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach angesiedelt.